Schiffe im Alten Hafen von Wismar. - BAHNHIT.DE, ©  TZ Wismar, A. Rudolph

Städtereise Wismar | UNESCO Weltkulturerbe am Wasser

Die kleine Stadt Wismar mit ihrem idyllischen Hafen befindet sich zwischen den großen Ostseestädten Lübeck und Rostock am Ende der geschützten Wismarer Bucht. Reisende, die sich für Geschichte, Kultur und historische Architektur interessieren, sind hier goldrichtig. Die Altstadt von Wismar ist eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt, die zusammen mit der Altstadt von Stralsund zum UNESCO-Welterbe zählt. Besuchen Sie die schöne Hansestadt und genießen Sie die besondere Sehenswürdigkeiten und Ostsee-Feeling.

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  • Verlängerung möglich

Willkommen in Wismar!

Wismar ist durch seine außergewöhnliche Lage an der mecklenburgischen Ostsee seit Jahrhunderten mit dem Meer verbunden. Die lange Seefahrertradition Wismars lässt sich am besten am Alten Hafen der Hansestadt erleben.

Wismar wurde 1229 das erste Mal urkundlich erwähnt. Zur Blütezeit der Hanse im 14 Jahrhundert erlangte Wismar seinen Reichtum. Exportschlager waren Bier, Fisch, Wolle und Tuche. In dieser Zeit entstanden gewaltige Backsteinkirchen und ein typisches mittelalterliches Straßennetz mit Quartieren und Parzellen, die bis heute nahezu unverändert bewahrt werden konnten. Aus diesem Grund darf sich Wismar seit 2002 als UNESCO-Welterbe betiteln (gemeinsam mit der Altstadt von Stralsund).

Wismar | Impressionen

Die wunderschöne Hansestadt Wismar ist die zweitgrößte Hafenstadt Mecklenburg-Vorpommerns mit vielen Sehenswürdigkeiten. Der imposante Marktplatz mit den einmaligen Bürgerhäusern und der Wasserkunst begrüßen Gäste aus aller Welt. Die Kirchen prägen auch immer noch das Stadtbild dieser kleinen und gemütlichen Hafenstadt. Wunderschöne Giebelhäuser begleiten einem bei einem Spaziergang durch die Stadt in jeder Straße und an jeder Ecke. Beeindruckend ist der 1 Hektar große Marktplatz mit der wunderschönen Wasserkunst. Der Hafen lädt zum maritimen Flanieren ein.

Sehenswürdigkeiten in Wismar | Unsere Tipps für Sie

Welt-Erbe-Haus: Seit Juni 2014 gibt’s hier Wissenswertes über die Geschichte der Hansestadt. Es ist nach Regensburg und Stralsund erst das dritte seiner Art in Deutschland. Über Hörstationen und auf stadtmauerartig umlaufenden Bänken erfährt man, warum die Altstädte von Stralsund und Wismar auf der Welterbe-Liste stehen. Optisches Highlight: das wiederhergestellte Tapetenzimmer von 1823 mit ringsum verlaufenden Panorama-Bildern.

St.-Georgen-Kirche: In der gotischen Kreuzkirche von beeindruckender Größe finden Konzerte des NDR-Sinfonieorchesters und die Jedermann-Festspiele statt. Die Aussichtsplattform bietet einen herrlichen Blick über Wismar und die Wismarbucht aus 35 Metern Höhe und ist bequem mit dem Fahrstuhl zu erreichen.

Wasserkunst und Marktplatz: Die Wasserkunst wurde 1580 bis 1602 vom Utrechter Baumeister Philipp Brandin im Stil der holländischen Renaissance erbaut und diente bis 1897 zur Trinkwasserversorgung. Der Marktplatz ist mit 10.000 m² Fläche einer der größten Marktplätze Norddeutschlands. Auf der Nordseite befindet sich das klassizistische Rathaus aus dem Jahr 1817.

Stadtgeschichtliche Museum der Hansestadt Wismar „Schabbell“: Das Schabbellhaus wurde ebenfalls vom Utrechter Baumeister Philipp Brandin entworfen. Es diente als Brauhaus und Wohnhaus des damaligen Bürgermeisters Heinrich Schabbell. Es ist eines der frühesten Renaissancegebäude im Ostseegebiet. Heute befindet sich hier das stadtgeschichtliche Museum. Die Ausstellung des Museums spiegelt die Kultur und Geschichte der Hansestadt Wismar wider.

St.-Marien-Kirchturm: Der 80 Meter hohe Turm der Marienkirche ist ein weithin sichtbares Wahrzeichen von Wismar. Erbaut wurde die Kirche in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts. Über die vorhandene Kirche wurde eine doppelt so große und doppelt so hohe Kirche errichtet. Im zweiten Weltkrieg wurde die Kirche durch einen Bombenangriff beschädigt und anschließend gesprengt.

St.-Nikolai-Kirche: Mit dem Bau der Kirche wurde im 14. Jahrhundert begonnen. Sie war die Kirche der Schiffer und Fahrensleute. Ursprünglich hatte der Turm einen schlanken Dachreiter, der jedoch bei einem Orkan auf das Kirchenschiff fiel und Teile der Inneneinrichtung zerstörte, die danach im Barockstil ersetzt wurden.

Alter Hafen: Der Alte Hafen hat sein Hafenbecken in Lage und spezifischer Formgebung seit dem Jahr 1211 weitestgehend erhalten. Schnell wachsen Hafen, Schifffahrt und Handelsgewerbe in Wismar - bedeutende Waren werden umgeschlagen: Weine aus Spanien, Italien und Frankreich, Pelze und Holz aus Russland, Felle aus Norwegen, auch Tuche, Seide und Wolle, vor allem aber Fische und Gewürze, Wachs, Malz und Salz. Der Handel über die Ostsee und ins Binnenland floriert. Als Anlegestelle für Ausflugsdampfer, Liegeplatz für Freizeitkapitäne, Traditionsschiffe, wie die Kogge und die Atalanta, und Kreuzfahrtschiffe hat der Hafen weiterhin Bedeutung. Jedes Jahr im Juni steht der Alte Hafen im Mittelpunkt. Vier Tage lang herrscht in Wismar ausgelassene Stimmung direkt an der Kaikante. Der Alte Hafen verwandelt sich mit dem maritimen Kunsthandwerkermarkt, den Ständen mit regionalen Köstlichkeiten, den Biergärten und den Karussells in ein fröhliches Volksfest. Auf mehreren Showbühnen wird ein vielfältiges Musik- und Theaterprogramm geboten.

Giebelhäuser: Typisch für die Hansestadt sind die unzähligen Giebelhäuser, die Wismar zu einem Flächendenkmal machen. 194 Giebelhäuser stehen auf der Denkmalliste. Traditionell bestanden die Häuser aus einem zur Straße giebelständigen Haupthaus. Während das Haupthaus mit seinen Speichergeschossen überwiegend wirtschaftlich genutzt wurde, diente ein Seitenflügel, der sogenannte Kemladen, als Wohnraum. Die meisten großen Giebelhäuser dienten gleichzeitig auch als Brauhäuser. Die schönsten und prächtigsten Giebelhäuser finden sich in der Scheuerstraße, in der Krämerstraße, in der Lübschen Straße und natürlich am Markt.

UNESCO: seit 2002 steht Wismar gemeinsam mit der Altstadt von Stralsund auf dieser exklusiven Liste. Das Welterbegebiet umfasst in Wismar eine Größe von 88 ha

Schwedenzeit: Nach dem 30 jährigen Krieg wurde Wismar durch schwedische Truppen besetzt und fällt durch den Friedensschluss von Osnabrück an Schweden. Wismar wurde zur größten Festung Europas ausgebaut. (Bau:1672-1700, Abschleifen der Festung 1717). 1803 wurde Wismar für 100 Jahre an das Herzogtum Mecklenburg verpfändet. Das Königreich Schweden verzichtet nach dem Ablauf der 100 Jahre auf die Einlösung des Pfandes und Wismar wird endgültig dem Großherzogtum Mecklenburg eingegliedert. Jedes Jahr im August erinnert das Schwedenfest an die 155jährige Zugehörigkeit zu Schweden.

Mit freundlicher Unterstützung von Tourismuszentrale Wismar.

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Der Berliner Fernsehturm und die City Ost bei Sonnenaufgang - BAHNHIT.DE, © Foto: Rafael Dols

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