Getreidegasse – vom Mozarthaus zur Bürgerspitalkirche

Fahren Sie entspannt mit der Bahn zum Shoppen in eine der berühmtesten Einkaufsstraßen Österreichs, in die historische Getreidegasse von Salzburg.

Die Getreidegasse ist die bekannteste Einkaufsstraße der Stadt Salzburg. Geschäfte internationaler Marken und lokale Traditionsbetriebe reihen sich hier Tür an Tür. Die Häufung an alten Zunftzeichen und an original erhaltenen Häuserfassaden machen einen Spaziergang durch diese Gasse zu einer Zeitreise.

Adresse

Getreidegasse
5020 Salzburg

Jedes Haus ist eine Sehenswürdigkeit

Nahezu jedes Haus bildet in dieser Gasse eine Sehenswürdigkeit. Gründe dafür sind entweder die Architektur, die Geschichte der Einwohner oder die in dem Gebäude gehandelten Waren.
Eine raffinierte Besonderheit bilden die zahlreichen Durchhäuser links und rechts der Getreidegasse. Die Durchgänge dieser privaten Häuser sind öffentlich benutzbar. Im Mittelalter hatten die Durchhäuser einen technischen Hintergrund. Durch sie wurde das Wasser des Almkanals auf die Getreidegasse und weiter in den Stadtfluss geleitet. So reinigten die Salzburger früher die Gassen ihrer Stadt. Heute bieten diese Querverbindungen mit ihren zahlreichen Winkeln und Ecken einen Ruhepol zur belebten Einkaufsstraße.

Eine Gasse voller Zeichen

Ein Spaziergang durch die Getreidegasse ist ein Bad in vielen Eindrücken. Besucher aus allen Ländern strömen durch das schmale mittelalterliche Gässchen. Über dem wogenden Köpfemeer ragen die kunstvoll ausgeführten Zunftzeichen als Nasenschilder in den Himmel. So sehen Sie schon aus der Ferne, welche Waren und Dienstleistungen Sie ein paar Geschäfte weiter angeboten bekommen.
Die Anzahl der Zeichen ist fast unüberblickbar. Traditionelle Symbole und moderne Muster wechseln sich ab. Selbst eine berühmte amerikanische Kette für Fast Food hat hier ein schmiedeeisernes Geschäftszeichen über der Eingangstür hängen.

Die Geschichte der Getreidegasse

Bereits in der Römerzeit verlief hier ein wichtiger Pfad, der die Stadt Salzburg mit den Siedlungen im bayerischen Raum verband. Allmählich entwickelte sich dieser Weg zu einer Handelsstraße, an der sich immer mehr Anbieter niederließen.
Im 14. Jahrhundert erhielt die Stadt das Stapelrecht und die durchziehenden Händler legten hier ihre Waren zum Verkauf aus. Mit der Zeit wählten Räte, Richter und erzbischöfliche Beamte diese belebte Ecke der Stadt für ihre Wohnsitze. Gemeinsam mit der heutigen Sigmund-Haffner-Gasse entwickelte sich die Getreidegasse zu einer gehobenen Adresse.

Lernen Sie Mozart und nette Geschenkideen kennen

Ein guter Startpunkt ist das historische Rathaus am östlichen Ende der Einkaufsstraße. Folgen Sie deren Verlauf in Richtung Westen, stoßen Sie bald auf das Geburtshaus von Wolfgang Amadeus Mozart. Hier erzählt eine Dauerausstellung über das Leben des größten Sohns der Stadt.
Anschließend wechseln sich Läden bekannter Marken mit alteingesessenen Händlern ab. Kauflustige können zum Beispiel handgefertigte Regenschirme erwerben oder aus einem großen Angebot an Likören wählen.

Zur Rast laden schattige Gärten in kleinen Höfen ein, wo Sie sich mit lokalen Spezialitäten und frisch gezapftem Bier stärken. Das westliche Ende der Gasse markiert die Pfarrkirche St. Blasius, die einst für das danebenliegende Bürgerspital errichtet wurde. Ein Spaziergang mit vielen Eindrücken und vermutlich vollen Einkaufstüten ist zu Ende.

 

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Salzburg Skyline mit dem Festungsberg mit der Festung Hohensalzburg - BAHNHIT.DE, © getty, Foto: bluejayphoto

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