Museum Barnerini, © PMSG Andre Stiebitz

Der perfekte Ort für Kunstliebhaber in Potsdam | Palais Barberini

Zentral am Alten Markt und fußläufig vom Hauptbahnhof Potsdam gelegen, weiß das in einem herrschaftlichen Palais untergebrachte Museum Barberini das ganze Jahr über mit hochkarätigen Ausstellungen von Weltrang kunstbegeisterte Besucher in die Stadt zu locken. Die drei wechselnden Ausstellungen pro Jahr befassen sich mit Themen von Alten Meistern bis zur zeitgenössischen Kunst, doch einen besonderen Schwerpunkt legt das Haus auf die Epoche des Impressionismus, da die Sammlung des Stifters und Mäzens Hasso Plattner Ausgangspunkt für jede der Präsentationen ist.

Das restaurierte Palais Barbarini nennt markante Gebäude wie das Stadtschloss oder die Nikolaikirche seine Nachbarn und bietet einen direkten Zugang zu den Havelterrassen mit einem einzigartigen Blick auf die gegenüberliegende Freundschaftsinsel. Der Palazzo Barberini in Rom diente seinem Potsdamer Ebenbild nicht nur namentlich, sondern auch architektonisch als Vorlage. 1945 bei einem Luftangriff stark beschädigt wurde die Ruine des ursprünglichen Palais Barberini, welches 1771/72 von Friedrich dem Großen als herrschaftliches Bürgerhaus errichte wurde und sich zur Mitte des 19. Jahrhunderts als Kultur- und Begegnungsort etabliert hatte, 1948 endgültig abgerissen. Nach der Wende, im Jahr 2005 wurde der Wiederaufbau des Barberini im Zusammenspiel mit dem ebenfalls zu rekonstruierenden Gesamtensemble in der Nachbarschaft beschlossen. Am 20. Januar 2017 erstrahlte das Palais wieder in vollem Glanz und wurde der Potsdamer und internationalen Öffentlichkeit als imposanter Treffpunkt für Kunstbegeisterte und –schaffende übergeben.

 

Die Ausstellungen im Museum Barberini

Dank einer Ausweitung des Veranstaltungszeitraums lädt die Ausstellung „Monet. Orte“ noch bis zum 19. Juli 2020 zu einer bildhaften Reise auf den Spuren des großen französischen Impressionisten Monet (1840-1926) ein. In Kooperation mit dem Denver Art Museum beleuchtet die umfangreiche Retrospektive den Stellenwert des Ortes als Inspiration für Monets Freilichtmalerei. Ob Metropolen wie London, Venedig und Paris, pittoreske Dörfer entlang der Seine wie Giverny und Argenteuil oder die Französische Riviera und die wildromantische Atlantikküste des Landes – die Ausstellung arbeitet die Bedeutung der Orts- und Motivwahl, die Abhängigkeit von Licht- und Wetterverhältnissen, Tages- oder Jahreszeiten für Monets Werk eindrucksvoll heraus. Neben Leihgaben aus dem Impressionismus-Bestandes des Denver Art Museums bildet die umfangreiche Sammlung des Barberini-Stifters Hasso Plattner den Mittelpunkt von „Monet. Orte“. 

Ebenfalls bis zum 19. Juli 2020 verlängert wurde die Ausstellung „Jasper Jones. The 100 Monotypes“. Der Pop Art-Repräsentant besucht mit seiner jüngsten Serie von Monotypien anlässlich seines 90. Geburtstag die Ausstellungsräume des Museums Barberini.

Ein nächstes Highlight wartet ab 7. September 2020 auf den kunstgeneigten Besucher mit „Impressionismus. Die Sammlung Hasso Plattner“, die neue Dauerausstellung des Hauses mit über 100 Meisterwerken aus der Sammlung des Museumsgründers. Lassen Sie sich von Werken altbekannter Namen des Impressionismus wie Renoir, Monet oder Signac verzaubern und erleben Sie vor Ort wie sich Potsdam zu einem der weltweit bedeutendsten Zentren der Landschaftsmalerei dieser Epoche entpuppt.

Zwischen dem 7. November 2020 und dem 14. Februar 2021 „Impressionismus in Russland. Aufbruch zur Avantgarde“ können Sie sich im impressionistischen Stil in den russischen Alltag entführen lassen. Viele russische KünstlerInnen wie Gontscharowa, Larionow und Malewitsch aus der späteren Avantgarde wurden von der Malweise und den Themen ihrer französischen Kollegen inspiriert und begannen ebenfalls Ihre Landschafts- und Alltagsszenen unter freiem Himmel zu komponieren bzw. den flüchtigen Moment auf Leinwand zu bannen. Um diese besonderen Werke in Potsdam einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu wachen kooperiert das Museum Barberini mit der staatlichen Tretjakow-Galerie in Moskau.

Ein weiterer hochkarätiger Name hält mit der Ausstellung „Rembrandts Orient“ Einzug in Potsdam. Vom 13. März bis 27. Juni 2021 befasst sich diese Ausstellung in Kooperation mit dem Kunstmuseum Basel und unter der Schirmherrschaft des niederländischen Botschafters mit der „Westöstlichen Begegnung in der niederländischen Kunst des 17. Jahrhunderts. Diese kunsthistorische Epoche zeigt für uns aus heutiger Sicht Zeugnisse der frühen Globalisierung, wenn Rembrandt und Co. mit Gemälden von exotischen Blumen und Gewändern ferne Länder in die europäischen Wohnstuben getragen haben. Aufgrund der Corona-Krise und der Verlängerung der Monet Ausstellung im Frühjahr und Sommer 2020 rückt Rembrandt ins Ausstellungsjahr 2021 und besucht die Brandenburgische Hauptstadt einige Monate später als avisiert.

Ein kleiner Tipp: Sichern Sie sich vor Ihrem Museumsbesuch, gerade bei den besonders umschwärmten Ausstellungen der großen französischen oder niederländischen Meister, unbedingt Ihr Ticket und Ihr Zeitfenster auf der Webseite des Museums: https://www.museum-barberini.com/

Öffnungszeiten:
Montag    10–19 Uhr
Dienstag    geschlossen
Mittwoch    10–19 Uhr
Donnerstag    10–21 Uhr
Freitag    10–21 Uhr
Samstag    10–21 Uhr
Sonntag    10–19 Uhr
    

Letzter Einlass:   
17.45 Uhr bzw. 19.45 Uhr
An Feiertagen gelten in der Regel die normalen Öffnungszeiten der entsprechenden Wochentage.
Öffentliche Einführungen
Täglich außer dienstags: 12 und 15 Uhr im Auditorium
40 Minuten, 3 Euro Eingang B-Flügel, 2. OG

Eintrittspreise:
Regulär    € 14 / 18*
Ermäßigt    € 10 / 12*
Kinder/Jugendliche unter 18 Jahre sowie Schüler über 18 Jahre    Freier Eintritt
* die Preise gelten an Wochenenden und Feiertagen
Bis auf Weiteres sind Tickets ausschließlich online buchbar.
 

Palais und Museum Barberini | Impressionen

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Panoramablick auf Potsdam - BAHNHIT.DE, © getty, Foto: Seqoya

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