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Fassadenschmuck am Rathaus von Ulm mit dem Münster im Hintergrund - BAHNHIT.DE

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Sehenswürdigkeiten in Ulm

Der Blautopf in Blaubeuren nahe Ulm

  • zweitgrößte Karstquelle Deutschlands
  • Quellort der Blau
  • sehenswert: historisches Hammerwerk

Der Blautopf bei Ulm: Eine sagenhafte Quelle

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Der Blautopf bei Ulm ist ein Ort der Sagen und Legenden. Das tiefblaue Wasser der Karstquelle hat seit jeher die Fantasie der Menschen angeregt und Schriftsteller wie Naturforscher in seinen Bann gezogen. Machen Sie einen Ausflug ins malerische Blaubeuren und besichtigen Sie das historische Hammerwerk am Blautopf. Und wer weiß? Vielleicht begegnen Sie dabei ja sogar der schönen Lau.

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Adresse

Blautopf
89143 Blaubeuren Deutschland

Physik und Sagen

Der Blautopf im schwäbischen Blaubeuren ist die zweitgrößte Karstquelle Deutschlands. Im Quelltopf tritt das Wasser aus einem unterirdischen Reservoir an die Oberfläche.
Seine tiefblaue Farbe wird durch ein Physik-Phänomen hervorgerufen, die sogenannte Raleigh-Streuung. Das bedeutet, dass ein Zusammenspiel von Sonneneinstrahlung und den winzigen Kalkpartikeln im Wasser die Farbe Blau verstärkt wiedergibt.
Bevor es diese wissenschaftliche Erklärung gab, haben die Menschen versucht, sich den Effekt auf ihre Weise zu deuten. Eine Version besagt, dass täglich ein Fass voll Tinte in den Blautopf gegossen wird, eine andere erzählt vom Wirken einer unglücklichen Wassernixe. Auch, dass der Blautopf bodenlos sei, gehört ins Reich der Sagen. An diesen Aberglauben erinnert heute noch der schwäbische Zungenbrecher vom „Klötzle Blei“. Tatsächlich beträgt seine Tiefe aber 21m. Der Untergrund ist von einem weitläufigen Höhlensystem durchzogen.

Ein Ausflug zum Blautopf

Nach einer gemütlichen Zugfahrt bringt Sie ein erholsamer Spaziergang entlang eines gut ausgeschilderten Weges zum Blautopf, der im Norden von Blaubeurens Altstadt liegt.

Wer zum ersten Mal das leuchtend blaue glasklare Wasser der Karstquelle erblickt, der mag auf den Gedanken kommen, dass doch ein Fünkchen Wahrheit in den Sagen und Legenden rund um den Blautopf steckt. Vielleicht haben Sie ja sogar Eduard Mörikes Geschichte vom „Stuttgarter Hutzelmännlein“ als Reiselektüre im Gepäck. Darin erzählt Mörike auch von der Schönen Lau: Eine Wassernixe, die von ihrem Ehemann zur Strafe in die Quelle verbannt wurde, da sie keine Kinder gebären konnte. Wo könnte man schöner von ihrem Exil und ihrer Erlösung lesen als hier am Schauplatz der Erzählung?

Ungefähr zehn Minuten dauert ein Rundgang um die mythische Quelle. Dabei wird das Auge nicht nur vom Blau des Wassers, sondern auch von den Naturschönheiten der Schwäbischen Alb verwöhnt. Anschließend lädt die historische Schmiede am Ufer zu einem Besuch ein. Ihr Hammerwerk wird vom Quellwasser des Blautopfes angetrieben.

Fakten zum Blautopf

Der trichterförmige Blautopf ist 21m tief und hat einen Durchmesser von ungefähr 40 Metern. Aus ihm entspringt die Blau, die nach etwa 22km bei Ulm in die Donau mündet.

Rund um den Blautopf ist der Untergrund von dem weitverzweigten Blauhöhlensystem durchzogen, das im Laufe von Hunderttausenden von Jahren entstanden ist. Schon im 19. Jh. war der Blautopf mit seinem klaren Wasser ein beliebtes Ziel für Taucher, doch erst 1957 gelang es, bis auf den Grund zu tauchen. Nach mehreren teils tödlichen Unfällen ist das Tauchen ohne Sondergenehmigung heute verboten.

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