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Nikolaikirche von Stralsund - Bahnhit.de

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Sehenswürdigkeiten in Stralsund

St.-Nikolai-Kirche in der Hansestadt Stralsund

  • die älteste der drei großen Pfarrkirchen der Hansestadt
  • 103m hoher Südturm mit markanter Barockhaube
  • im Herzen der historischen Altstadt gelegen

Für Messen und Amtsgeschäfte: die Stralsunder St.-Nikolai-Kirche

Die St.-Nikolai-Kirche in Stralsund war einst ein Unikum: Gemeine Gläubige mussten stehen, Ratssitzungen fanden statt, Honoratioren hatten ihren eigenen Altar.

Die historische Altstadt der vorpommerschen Hansestadt Stralsund ist ein beeindruckendes Weltkulturerbe. Ein Gang entlang der schmucken Fassaden trefflich restaurierter Bürgerhäuser führt zum malerischen Alten Markt mit der St.-Nikolai-Kirche. Ihr 103m hoher massiger Südturm mit der markanten Barockhaube ist eines der weithin beliebten Wahrzeichen der Ostseestadt.

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Adresse

St.-Nikolai-Kirche
Alter Markt
18439 Stralsund Deutschland

Öffnungszeiten Mai bis Oktober
Montag bis Freitag: 10.00 - 18.00 Uhr
Samstag/Sonntag/Feiertage: 10.00 - 15.00 Uhr

Öffnungszeiten November bis April
Montag bis Freitag: 10.00 - 17.00 Uhr
Samstag: 10.00 - 14.00 Uhr
Sonntag/Feiertage: geschlossen

Eine Kirche für alle Fälle

Die St.-Nikolai-Kirche, die älteste der drei Stralsunder Pfarrkirchen, wurde erstmals im Jahr 1270 erwähnt. Ihr Patron ist Nikolaus von Myra, der Schutzheilige der Seefahrer.

Vorbilder der fast 100 Jahre später fertiggestellten Backsteinkirche waren die gotischen nordfranzösischen Kathedralen. Die beiden burgartigen Türme entstanden im späten 14.Jh. Nach einem Brand im Jahr 1662 erhielt der Südturm seine heutige auffallende Barockhaube.
Finanziert wurde die dreischiffige Basilika von wohlhabenden Patriziern und Ratsherren der Stadt, was sie zur Ratskirche machte. Neben Gottesdiensten fanden in ihr auch Sitzungen und Empfänge statt. Zudem diente die Kirche als Ort zur Verkündung von Gesetzen und Erlassen.

Außergewöhnliche Kunstwerke

Wenn Sie vom historischen Stralsunder Rathaus kommend den sogenannten Buttergang entlanggehen, kommen Sie zum westlichen Haupteingang der St.-Nikolai-Kirche. Das Innere der Basilika mit seiner kostbaren Ausstattung im Stil der Gotik wird Sie faszinieren.
Der Blick schweift über die meisterhaft restaurierten Fresken aus dem 14./15.Jh. Um 1290 entstand die über 2m hohe Figurengruppe Anna selbdritt, rund 70 Jahre später das mächtige, eichene Triumphbogenkreuz über dem hölzernen Hochaltar. Letzterer imponiert mit einer Höhe von 12m und mehr als 100 geschnitzten Figuren, welche die Kreuzigungsszene Jesu darstellen.
Ein sakrales Kunstwerk von hohem Rang ist auch der Schneider-Altar mit seinen filigranen Schnitzereien. Der Uhrmacher Nikolaus Lilienfeld schuf die Astronomische Uhr aus dem Jahr 1394 im Hochchor, die älteste original erhaltene mechanische Uhr der Welt.

Können Sie sich eine Kirche vorstellen, in welcher der gemeine Gläubige stehen muss, während die Honoratioren eigenes Gestühl besaßen? Erst in der Renaissance wurden für den einfachen Kirchenbesucher Bänke geschaffen.

Altäre für Ämter, Zünfte und Honoratioren

Eine Besonderheit der Nikolaikirche waren die ursprünglich 56 Altäre, welche über die ganze Kirche verteilt waren. Sogar an den Säulen befanden sich Schreine. Ämter besaßen ihren eigenen Altar und auch bedeutende Familien.
Die Handwerkszünfte beteten an ihren eigenen Opfertischen, wie eine Stralsunder Chronik schreibt, darunter die Gewandschneider, Gerber, Bäcker, Schmiede, Maler und Böttcher.
Die meisten Altäre wurden beim Kirchenbrechen im Jahr 1525 zerstört. Erhalten geblieben sind die Schreine der Bürgermeister, Schneider, Beutler, Riemer und Barbiere. Beim Anblick dieser „Privataltäre“ werden Sie sich ein Schmunzeln nicht verkneifen können.
Weitere interessante Details erfahren Sie während einer der regelmäßigen Führungen. Sie können die St.-Nikolai-Kirche sieben Tage in der Woche besichtigen.

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