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Schloss Caecilienhof in Potsdam - Bahnhit.de

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Sehenswürdigkeiten in Potsdam

Cecilienhof – geschichtsträchtiges Hohenzollernschloss

  • historische Stätte der Potsdamer Konferenz
  • Ort der Entscheidung zur Teilung Deutschlands
  • idyllisch im Großen neuen Garten in Potsdam gelegen

Im Cecilienhof in Potsdam wurde die Geschichte neu geschrieben

Der Cecilienhof in Potsdam gilt als Ort, an dem die Weltgeschichte neu geschrieben wurde, denn hier beschlossen die Siegermächte Deutschlands Teilung.

Aus architektonischer Sicht gleicht der Cecilienhof eher weniger einem herkömmlichen Schloss. Denn statt verspielter Ornamente, Erker und Türmchen prägen Backstein und Fachwerk das Gesamtbild des Cecilenhofes in Potsdam. Zwar wirkt das Bauwerk von außen eher rustikal, doch das, was sich hinter verschlossenen Türen nach dem Zweiten Weltkrieg abspielte, bleibt geheimnisvoll.

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Adresse

Cecilienhof
Im Neuen Garten 11
14469 Potsdam Deutschland

30.03.2018 - 31.10.2018
Dienstag bis Sonntag:10:00 - 17:30 Uhr

01.11.2018 - 31.03.2019
Dienstag bis Sonntag: 10:00 - 16:30 Uhr
Montag: geschlossen

Heiligabend (24.12.2018): geschlossen
1. Weihnachtsfeiertag (25.12.2018): geschlossen
2. Weihnachtsfeiertag (26.12.2018): 10:00 - 16:30 Uhr
Silvester (31.12.2018): 10:00 - 14:00 Uhr
Neujahr (01.01.2019): 11:00 - 16:30 Uhr

Sofern nicht anders angegeben, gelten an Feiertagen die jeweiligen Wochenend-Öffnungszeiten.
Letzter Einlass: 30 Minuten vor Schließzeit

Historische Stätte der Potsdamer Konferenz
Besichtigung mit Führung oder Audioguide
regulär: 8.00 €
ermäßigt: 6.00 €

Privaträume des Kronprinzenpaares
Besichtigung mit Führung
regulär: 6.00 €
ermäßigt: 5.00 €

Schlossromantik im Cottage-Stil

Der Cecilienhof liegt inmitten einer Parkanlage auf etwa 74 Hektar im „Großen neuen Garten“ zwischen dem heiligen See und dem Jungfernsee in Potsdam.

Schon im Jahr 1783 wurde das Areal von Friedrich Wilhelm I für den Bau einer Sommerresidenz im Landhausstil erworben. Nach dreijähriger Bauzeit wurde das Schloss 1916 fertig gestellt.
176 Zimmer zählte der Cecilienhof, der überwiegend aus Backsteinen und Holz errichtet wurde. Den Zuschlag für die Ausführung im Cottage-Stil erhielt der Architekt Paul Schultze-Naumburg. 55 Schornsteine und eine dunkle Eichenfassade geben dem Schloss einen besonderen Charme. Schließlich war es Kronprinz Wilhelm von Hohenzollern, der hier bis zu seiner Flucht 1945 wohnte. Benannt wurde das Schloss nach seiner Gattin, Kronprinzessin Cecilie von Mecklenburg-Schwerin.

Für den englischen Landhausstil zeichneten übrigens auch Kronprinz Wilhelm und seine Gemahlin Cecilie verantwortlich, die zuvor im Marmorpalais, der Sommerresidenz des Kaisers, residierten.

Schlichte Eleganz als Leitmotiv

Nicht nur von außen passt sich der Cecilienhof mit seiner Fachwerkoptik perfekt der umliegenden Landschaft an. Auch im Inneren des Schlosses herrscht gediegene Gemütlichkeit.
In der ersten Etage befinden sich neben der Kronprinzenwohnung die Arbeitszimmer, eine Bibliothek, ein Rauch- und ein Musiksalon. Auch hier wurde bei der Ausstattung auf schlichte Eleganz gesetzt.
Neben ihrem Schlafzimmer stand der Kronprinzessin Cecilie schon damals ein Ankleidezimmer und ein persönliches Kabinett im Stil einer Schiffskajüte zur Verfügung.

Bei Ihrem Besuch des Cecilienhofes beispielsweise im Rahmen einer Kurzreise mit der Bahn, werden Sie feststellen, dass das Gebäude viel größer ist, als es von außen erscheint. Diesen Effekt erzielte der Architekt Paul Schultze-Naumburg durch die gekonnte Anordnung der Gebäudekomplexe um fünf Innenhöfe.

Schauplatz der Dreimächtekonferenz

Seine geschichtliche Berühmtheit verdankt das Schloss Cecilienhof der Dreimächtekonferenz, besser bekannt auch als „Potsdamer Konferenz“. Vom 17. Juli bis 2. August 1945 versammelten sich hier die die alliierten Siegermächte, um über das Schicksal Deutschlands zu entscheiden.
Die namhaften Vertreter der Konferenz waren keine geringeren als Harry Truman, Winston Churchill und Joseph Stalin. Jeder von ihnen erhielt eigene Räumlichkeiten mit individuellem Inventar. Trumans Räumlichkeiten schmückten klassizistische Möbel aus dem Marmorpalais.
Die große Halle des Schlosses wurde zum Konferenzraum mit dem berühmten runden Tisch umfunktioniert, an dem schließlich das Potsdamer Abkommen unterzeichnet und die Teilung Deutschlands beschlossen wurde. Dieses bedeutende Stück deutsche Geschichte dokumentiert heute eine Ausstellung im ehemaligen Konferenzzimmer.
Auch die Arbeitszimmer der Alliierten können noch immer im Originalzustand besichtigt werden. Ein roter Stern aus Blumen im Ehrenhof erinnert noch heute an den sowjetischen Einfluss.

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