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Sehenswürdigkeiten in Köln

Das Römisch-Germanische Museum direkt am Kölner Dom

  • Schätze der römischen Geschichte Kölns
  • mit dem weltberühmten Dionysos-Mosaik
  • die faszinierende Welt der Römer in Köln erleben

Römisch-Germanisches Museum – eine Reise in die Vergangenheit

Colonia Claudia Ara Agrippinensium, Köln, war eine der wichtigsten Städte des Römischen Reiches. Das Römisch-Germanische Museum weckt ihre Geschichte zum Leben.

Der Boden unter der Stadt Köln ist eine archäologische Schatztruhe. Ob eine Baugrube ausgehoben wird oder Ausschachtungen für eine neue U-Bahnlinie vorgenommen werden: Immer stößt man auf Relikte der römischen Geschichte Kölns. So geschah es auch an der Ostseite der Domplatte, einem guten Platz für das Römisch-Germanische Museum.

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Adresse

Römisch-Germanisches Museum
Roncalliplatz 4
50667 Köln Deutschland

Dienstag bis Sonntag:  10.00 Uhr bis 17.00 Uhr

jeden ersten Donnerstag im Monat: 10.00 Uhr bis 22.00 Uhr

Geschlossen am 24.12.2018, 25.12.2018, 31.12.2018 und 01.01.2019.

Am Schauplatz römischen Lebens

Das Römisch-Germanische Museum entstand 1946 durch die Zusammenlegung des Museums für Vor- und Frühgeschichte und der Römisch-Germanischen Abteilung des Walraff-Richartz-Museums. 1974 wurde an der Domplatte der viel beachtete Neubau eröffnet, dessen besonderer Reiz es ist, dass Sie schon durch die Fenster einen Blick auf zwei der wichtigsten Exponate des Museums erhaschen können: das Grabmal des Poblicius und das hinreißende Dionysosmosaik im Untergeschoss.

Neben dem Museum ist noch ein Stück einer alten kopfsteingepflasterten Römerstraße zu sehen, die einst zum Hafen am Rhein führte.
Nicht weit vom Standort des Museums verlief zur Römerzeit der Cardo maximus, die wichtigste Nord-Süd-Achse der Stadt, die heutige Hohe Straße, die nicht allzu weit entfernt den Decumanus maximus kreuzte, die Haupt-Ost-West-Achse, die heutige Schildergasse und Aachener Straße.

Ein Werk von herausragender Schönheit

Das Dionysos-Mosaik, das einst den Boden einer römischen Stadtvilla zierte, ist das absolute Highlight des Museums. Es wurde 1941 beim Bau eines Luftschutzkellers an genau der Stelle entdeckt, an der dann das Römisch-Germanische Museum entstand. Nach dem Krieg wurde es dann sorgfältig freigelegt. Es zierte als Fußboden den Speisesaal einer Stadtvilla, die um das Jahr 50 n. Chr. entstand.
Im Zentrum sind in wunderbarer Mosaikarbeit Szenen aus der Geschichte des Weingottes Bacchus gezeigt. Kleinere Felder am Rand weisen auf die Funktion des Raumes hin. Da gibt es hübsche Darstellungen von Obst, von Enten, von Tauben, die ein Trinkgefäß bringen oder ein kleines Wägelchen mit landwirtschaftlichen Geräten ziehen.
1999 diente des Dionysos-Mosaik wieder einmal, allerdings sorgfältig abgedeckt, seinem ursprünglichen Zweck. Es war der Boden, auf dem das Bankett für die Staatschefs beim G8-Gipfel stattfand und wurde so in aller Welt bekannt.

Von Gläsern und anderen Schätzen

Für das Römisch-Germanische Museum ist das Dionysos-Mosaik zwar das Glanzstück der Sammlung, doch es gibt viele weitere hochinteressante und wunderschöne Exponate, die Sie nicht versäumen sollten.
Nicht zu übersehen ist das Grabmal des Poblicius. Es wurde Anfang der 1970er Jahre aus rund 100 gefundenen Einzelteilen wieder rekonstruiert.
In der großen Sammlung römischer Glasgefäße ist das sogenannte Köln-Braunsfelder Diatretglas ein besonders schönes und kunstvolles Stück. Die fein herausgeschliffenen Glasstege bilden neben einem Netzwerk auch einen Trinkspruch in griechischer Schrift. Entstanden ist das Glas um 350 n. Chr.
Ebenfalls aus Glas gefertigt ist ein Miniaturbildnis von Kaiser Augustus, der hier als Gründer der Stadt gewürdigt wird.

Regelmäßig präsentiert das Römisch-Germanische Museum auch hochinteressante Sonderausstellungen, die stets einen Besuch lohnen.

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